Diese Arbeitsgruppe hat sich unter anderem mit Attraktionen innerhalb Deutschlands aber hauptächlich mit Sehenswürdigkeiten und interessanten Orten in und um Lippstadt auseinander gesetzt. Hier finden Sie ein paar ausgesuchte Orte, die es sich lohnt, zu besuchen.

Stiftsruine

Die Stiftsruine in Lippstadt wird als schönste Kirchenruine Westfalens angesehen. Die Ruine steht mitten in der Stadt, in dem Stiftspark. Die Gründung des Augustinerinnenstifts erfolgte kurz nach der Gründung der Stadt, im Jahr 1185. Mit dem Bau der Kirche wurde 1190 begonnen, beendet wurde er erst 150 Jahre später. Sowohl die Kirche als auch die Stadt wurde von Bernhard II von Lippe gegründet. Die Kirche wurde im gotischen Stil gebaut, nur im älteren Teil sieht man noch romanische Stile wie Rundfenster. Im 16. Jahrhundert wurde der Stift zu einem freiwilligen Damenstift für adelige Frauen. Als im 18. Jahrhundert dem Damenstift das Geld fehlte, wurde die Kirche verlassen und verfiel mit der Zeit. Im Jahr 1855 veranlasste Friedrich Wilhelm IV, dass die Ruinen in ihrem verfallenen Zustand erhalten bleibt.

Soest

Im Mittelalter spielte Soest als Hansestadt eine besondere Rolle, denn die Soester Kaufleute wirkten entscheidend an der Gründung des mächtigsten Stadtbundes „Hanse“ mit. Sie Silhouette der Stadt wird neben den Kirchen von der mittelalterlichen Stadtumwallung und zahlreichen sehenswerten Profanbauten aus dem für Soest typischen Grünsandstein dominiert. Mit Recht kann man hier vom „Weltweit einmaligen Grünsandstein-Ensemble Altstadt Soest“ sprechen. Hübsche Fachwerkzeilen und romantische Gassen prägen den Stadtkern. Der Wall mit seinem Graben ist zu zwei Dritteln erhalten und lädt besonders im April und Mai, zur Zeit der Baumblüte, zu Spaziergängen rund um die Stadt ein. Besonders bekannt ist Soest allerdings für die Kirmes, welche sich jeden Herbst in dem Stadtkern ausbreitet.

 

Noch mehr Sehenswürdigkeiten in der Lippstädter Region

 

 

 

Salinen in Bad Westernkotten

Im Kurpark des Kurortes Bad Westernkotten findet man 2 Gradierwerke, meist auch Salinen genannt. Sie sind kulturgeschichtliche und technische Baudenkmäler, die am 18. Dezember 1984 in die Denkmalliste von Erwitte aufgenommen wurde. Während sie früher durch ihre Dorngradierung der Salzgewinnung dienten, werden sie heute zur Freiluftinhalation der Kurgäste genutzt. Das Salz wurde bis 1949, seit wann beide Gradierwerke nicht mehr der Salzgewinnung dienen, gewonnen, indem durch zwei- bis dreimaliges durchlaufen der Sole, diese auf etwa 20% Salzgehalt heraufgradiert wird und dann „gesättigt“ wird. Daraufhin wird in Salinen oder Salzhütten das Restwasser verdampft und nur das Salz bleibt. Heute wird die Sole durch Göpel auf das Gradierwerk befördert und von dort durch Ringleitungen über Schwarzdorn-Reiserwände wieder nach unten fließen lassen. Dadurch verdunstet ein Teil des Wassers und die Sole wird gradiert, bzw. konzentriert. Außerdem wird die Luft durch die Zersträubung der Sole mit etwa 20% Salzgehalt angereicht und es entsteht Aerosäure, die zur Freiluftinhalation dient.

Salzwelten in Bad Sassendorf

In Bad Sassendorf findet man die westfälischen Salzwelten, ein interaktives Museum in dem man die Geschichte des Salzes selbst entdecken kann. Das Museum besteht aus einer regionalen Salzroute als touristischer Fahrradwanderweg und einer Erlebnisaussuellung. Es brauchte 7 Jahre von der Idee bis zur Vollendung und Eröffnung im Frühjahr 2015. Das 2,8 Millionen Euro Projekt entstand im Rahmen der Reginale Südwestfalen im Jahr 2013. Seit Frühjahr eben dieses Jahres fördern die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen die Entstehung dieser interaktiven Erlebnisausstellung rund um Salz, Sole und Gesundheit. Auf 900 m2 Ausstellungsfläche begleitet der Salzwürfel die Besucher als prägendes Erkennungsmerkmal durch die Ausstellung. Im Erdgeschoss angefangen, befindet man sich in einer Höhlenwelt voller Kristallen. Im Obergeschoss findet man eine lichtdurchflutete Ausstellungslandschaft, die von Salz, Sole und Moor in unserem täglichen Leben, der Wirkung des Salzes im Körper und seinen Nutzungschancen erzählt. Die Besucher können natürliche Heilmittel zum eigenen Wohlbefinden entdecken, Sole suchenund auf das Gradierwerk befördern oder ausprobieren, wie Salzknechte früher ihre Arbeit verrichtet haben. Außerdem bietet die Empore des Salzmuseums eine fiktive Badewelt um nach der Entdeckungsreise zu entspannen. Dazu laden auch der Shop und das Salz-Bistro des Museums ein. Darüber hinaus kann man von Hof Haulle den Bad Sassendorfer Salzspuren folgen. Diese führen über 19 Stationen zu den Schauplätzen der Salzgewinnung im Ort, wie z.B. der Sälzerplatz.

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Tourist attractions in Germany

Bilsteinhöhle

Bilsteinhöhle is a cave system in nature park Ansberger Wald in North-Rhine Westphalia, Germany. On the 17 September 1887 an unknown part of the Bilstein cave system was discovered during road construction works. After the discovering the cave system was named Bilsteinhöhle. The geologist Emil Carthaus was tasked with the development works, so that the cave can be used as show cave. 10 days after the cave has been discovered the first guided tours began. The annual number of visitors of Bilsteinhöhle several times nearly reached 100000, today it is notably lower.

Möhne Reservoir

The Möhne Reservoir is an artifical lake in North Rhine-Westphalia, some 45 km east of Dortmund, Germany. Formed by the damming of the two rivers Möhne and Heve the lake stores 135 million cubic meters of water in its four basins. From 1908 to 1913 the Möhne Reservoir was built at a cost of 23.5 million marks. It was built, because calculations of the future demand for water for the people and industry in the growing Ruhr-area in 1904 had revealed that the triple amount of the existing dams in the river system of the Ruhr with a storage volume of 32.4 million cubic meters would be required. The Möhne Reservoir was also built to regulate water levels on the Ruhr river downstream, help control floods and generate hydropower. Today it is also a tourist attraction. When it was built, the dam was the largest in Europe. 140 homesteads with 700 people had to move. In the second world war a huge hole of 77 meters by 22 meters was blown into the dam by RAF Lancaster Bombers during Operation Chastine on the night of 16 May to 17 May 1943. The resulting huge tidal wave killed at least 1,579 people, 1,026 of them foreign forced labourers held in camps downriver. Though the Organisation Todt quickly repaired the dams with 7,000 men from the construction of Atlantic Wall, so that the Möhne Dam was repaired by 23 September 1943, the impact of the raid on German industry in the Ruhr valley and indeed on the civil population was significant.

 

Möhnetalsperre and Bilsteinhöhle