Axolotl (Ambystoma mexicanum)

 

Axolotl werden in Mexiko auch Wassermonster genannt.

Aussehen:

Unsere unterwasserlebenden Wirbeltiere, die immer so aussehen als würden sie lächeln, besitzen vier Gliedmaßen und einen langen Schwanz, der ihnen beim Schwimmen hilft. Meist laufen die Axolotl aber durch das Aquarium. Seitlich vom Kopf befinden sich ihre Kiemen, die sehr gut durchblutet sind, wie man bei den weißen Axolotln sehr gut erkennen kann. Man unterscheidet verschiedene Färbungen bei den Tieren, besonders auffällig sind die grünlich-braunen Wildlinge, die gelblichen Goldlinge und die weißen Weißlinge, es sind keine Albinos. 

Vorkommen:

Die Unterwassermonster, abgeleitet aus atl (Wasser) und Xolotl (ein Aztekengott), stammen ursprünglich aus Mexiko. Leider sind sie dort wahrscheinlich ausgestorben. 2006 fand man nur noch 1 Tier auf drei Quadratkilometern und im Jahr 2014 hat man selbst nach monatelanger Suche gar kein Tier mehr gefunden. Deshalb versuchen Menschen auf der ganzen Welt diese Art zu erhalten, indem sie die Tiere im Aquarium nachzüchten und bewahren.
In unserem Aquarium gab es bereits Nachwuchs und eins dieser Tiere (der kleine Wildling) lebt nun mit seinen Eltern bei uns.

Besonderheiten:

Axolotl werden nicht erwachsen, da sie nur wenig von dem Schilddrüsenhormon Thyroxin bilden, das dafür sorgt, dass sie erwachsen werden. Allerdings können sie sich fortpflanzen ohne erwachsen zu werden, man nennt das Neotenie.

Eine weitere Besonderheit ist, dass sie Körperteile nachwachsen lassen können. Verliert ein Axolotl ein Bein, so wächst es wieder nach. Dies gilt auch für Teile des Gehirns oder des Herzens. Die Wissenschaft ist sehr interessiert daran, diese Fähigkeit zu nutzen um Menschen von schweren Krankheiten zu heilen.

 

Axolotl - Livebeobachtung im Aquarium (demnächst wieder möglich)

Axolotl beim Fressen