1)  Problemstellungen, die an lebensweltliche Erfahrungen anknüpfen, sollen den Ausgangspunkt für die Lernprozesse der Schüler bilden.

2)  Philosophische Ansätze können so vor dem Hintergrund lebensweltlicher Kontexte erarbeitet und angewendet werden.

3)  Indem konträre philosophische Positionen erarbeitet werden, sollen Schüler motiviert werden, die philosophischen Lösungsbeiträge zu hinterfragen.

4)  Im Rahmen der Thematisierung philosophischer Positionen soll den Schülern die Möglichkeit gegeben werden, eigene Ideen bzw. Lösungsvorschläge zu entwickeln. Dies soll durch Förderung der Kooperationsbereitschaft der Schüler im Unterricht unterstützt werden: Sowohl Partner- als auch Gruppenarbeit und Plenumsdiskussionen sollen initiiert werden. Ebenso sollen Schüler die Möglichkeit haben, durch zeitweise Übernahme der Lehrerrolle unterrichtliche Lernprozesse zu gestalten.

5)  Neben diskursiv-argumentativen Materialien sollen auch präsentative Materialien (Bilder, Filme) z.B. in der Einführungsphase oder Transferphase eingesetzt werden.

6)  Das Prinzip der Binnendifferenzierung soll im Unterricht aufgegriffen werden, indem z.B. Materialien durch Aufgabenstellungen auf unterschiedlichem Anforderungsniveau zu bearbeiten sind oder indem Materialien ein unterschiedliches Anforderungsniveau aufweisen. 

7)  Die Methodenkompetenz der Schüler soll durch das wiederholte Aufgreifen bzw. Einüben der methodischen Fähigkeiten mittels entsprechender Aufgabenstellungen gefördert werden.

 8)  Da der Unterricht auch auf die Vermittlung von Wissen zielt, soll dieses z.B. in Form des Tafelbilds/Tafelanschriebs gesichert werden.